Jun 08
Kai Reddig, Berater
Herr Reddig, dass Sie sich entschieden haben als Outplacement-Berater bei der Hamburger SKP-Niederlassung zu arbeiten, ist ein schönes Kompliment für Ihre heutigen Kollegen! Schließlich haben Sie im Rahmen Ihrer eigenen Outplacement-Beratung Ihr Talent für diese Tätigkeit entdeckt und sind bei SKP geblieben.
Das ist richtig. Ich kannte SKP allerdings schon aus meiner langjährigen Führungstätigkeit im Logistikbereich eines großen deutschen Versandhandelskonzerns, wo ich mich aufgrund von Umstrukturierungsmaßnahmen hin und wieder von Mitarbeitern trennen musste. Dabei war für mich ein wertschätzender Umgang mit Mitarbeitern – gerade auch im Trennungsprozess – immer das A und O und ein Outplacement-Angebot selbstverständlich. Für ein Unternehmen, das seine soziale Verantwortung gegenüber seinen Mitarbeitern nicht ernst nimmt, könnte ich nicht arbeiten. Das wäre mit meinen ethischen und moralischen Vorstellungen nicht vereinbar.
Was hat den Ausschlag für Ihren Wechsel in die Management-Beratung gegeben?
Ich hatte mich im Laufe meiner Karriere immer wieder aus eigenem Antrieb konzernintern verändert und unterschiedliche Positionen in den Bereichen Vertrieb, Marketing und Logistik bekleidet. Ich war lange als Führungskraft tätig, habe umfangreiche praktische Erfahrungen mit Veränderungsprozessen und eine Zusatzausbildung zum „Change Manager“. Nach acht Jahren im Bereich Logistik wollte ich dann einen Perspektivenwechsel. Ein Career Check, den ich übrigens auch bei SKP durchlaufen habe, hat mich dann dazu ermutigt, mich beruflich in Richtung Change und Beratung zu orientieren. Damit dieser Schritt ganz sicher ein Erfolg wird, hat mich mein früherer Arbeitgeber mit einer Outplacementberatung unterstützt.
Welches sind die wichtigsten Erfolgsfaktoren Ihrer Beratung?
Zunächst nehme ich mir ausreichend Zeit, um mich auf den Klienten bestmöglich einzustellen und mit ihm eine Vertrauensbasis aufzubauen. Dies ist eine wesentliche Voraussetzung für die Qualität der Beratung, dann kann sich der Klient öffnen und ist am ehesten bereit, sich mir in dieser speziellen Phase seines Lebens anzuvertrauen. Ganz wesentlich für den Erfolg ist darüber hinaus, dass wir die Beratung ergebnisoffen durchführen. Das versetzt uns in die Lage, ohne Scheuklappen eine breite Palette passender beruflicher Alternativen zu entwickeln, von denen eine letztlich zum Erfolg führen wird.
Verraten Sie uns, welche Facetten von Kai Reddig Klienten und Kollegen im beruflichen Alltag eher nicht kennen lernen?
In meiner Freizeit unternehme ich viel mit meiner Frau und engagiere ich mich ehrenamtlich in einer Kirchengemeinde. Außerdem bin ich ein leidenschaftlicher Jazz-Fan und Saxophon-Spieler. Leider ist das gute Stück inzwischen etwas angestaubt, weil mir die Zeit zum Spielen fehlt.
Wir wünschen Ihnen – und allen die zuhören dürfen –mehr Zeit für die Musik! Vielen Dank für das Gespräch!

