Mrz 09

Klienten-Interview: Outplacement fern der Heimat

Beitrag drucken Beitrag drucken Kategorie: PraxisSKP AG @ 17:23

Barbara Spiegel im Gespräch mit Paul Sheldon, Executive Vice President und CFO eines internationalen High Tech Unternehmens

Was waren Ihre Erwartungen, als Sie mit der SKP AG Kontakt aufnahmen?

Nach langjährigem Aufenthalt in Asien möchte ich auch meinen nächsten Karriereschritt dort machen. Über meinen deutschen Arbeitgeber wurde mir empfohlen, mit der SKP AG Kontakt aufzunehmen. Die SKP AG arbeitet mit einem internationalen Netz an Partnerfirmen zusammen. Relativ schnell hatte ich so Kontakt zu einem Coach in Shanghai, der für die australischen Partner Donington arbeitet. Dieser australische Coach, wohnhaft in Shanghai und Singapur, war für jemanden wie mich ideal. Denn ich suche an verschiedenen Orten in Asien eine neue Aufgabe.

Wie ging es dann weiter?

In einem ersten Gespräch lernten wir uns kennen und verständigten uns über die Vorgehensweise. Unmittelbar daran schloss die Beratung mit sehr intensiven Treffen an.

Woran haben Sie mit Ihrem Coach gearbeitet?

Vorgehensweise und Beratungskonzept sind ähnlich wie in Deutschland. Es gibt nur leichte Anpassungen an den asiatischen Markt. Anhand von Fragebögen und einem Onlinetest wurden Arbeits- und Lebenspräferenzen, Karrierevisionen, Stärken-Schwächen-Analysen, Wertesystem und Motivatoren ermittelt.
Den Onlinetest habe ich mit einem Spezialisten aus Australien telefonisch besprochen. Als nächstes stand mein Lebenslauf auf dem Programm. Das Ziel ist dabei ein aussagekräftiges Dokument, was je nach Firma oder Stellenangebot angepasst werden kann. Der Coach hat hier zum einem jedes Wort kritisch hinterfragt, auf der anderen Seite jedoch sichergestellt, dass es am Ende mein Lebenslauf ist. Diese beiden ersten Schritte dauerten etwa 4 Wochen.

Wie haben Sie den Markt bearbeitet? In welcher Form hat Sie Ihr Coach unterstützt?

Parallel zu den beiden ersten Schritten habe ich eine Liste aller meiner Kontakte zusammengestellt. Das sind alles die Personen, welche ich ansprechen sollte, um mein Netzwerk zu beleben. Das ist eine gute Übung. Die Liste wird mit der Zeit immer länger. In jedem Gespräch ist es wichtig, neue Kontakte zu bekommen. So wachsen das Netzwerk und die Wahrscheinlichkeit eines Jobangebotes. Anhand der Liste, aber auch mit Hilfe des Coachs habe ich in einem Zeitrahmen von 3 Monaten Treffen in 5 verschiedenen Städten in Asien arrangiert. Innerhalb kürzester Zeit bekam ich ein sehr gutes Bild vom Arbeitsmarkt inmitten der weltweiten Krise.

Wie wirkt sich die Wirtschaftskrise auf den asiatischen Arbeitsmarkt aus?

Das Bild war nicht besser als in Europa. Das erste Halbjahr 2009 war geprägt von allgemeiner Ratlosigkeit, Panik und Stornierung von Projekten. Erst im dritten Quartal, als einige asiatische Länder bessere Wirtschaftszahlen zeigten, wurden ausgesetzte Projekte wiederbelebt und neue Angebote kamen hinzu.

Herzlichen Dank für das Gespräch

*Name von der Redaktion geändert