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	<title>Outplacement News</title>
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	<description>by SKP AG</description>
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		<title>Nur der Wandel ist best&#228;ndig &#8211;  Wie ver&#228;nderungsf&#228;hig ist Ihr Unternehmen?</title>
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		<pubDate>Fri, 30 Jul 2010 09:03:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>p.sauer-wolfgramm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
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		<description><![CDATA[Um auf neue Entwicklungen im Markt reagieren zu k&#246;nnen und dauerhaft an der Spitze zu bleiben, m&#252;ssen Unternehmen wandlungsf&#228;hig sein &#8211; gerade auf den globalisierten M&#228;rkten der Zukunft. Viele Mitarbeiter aber tun sich mit Ver&#228;nderungen schwer.  Change-Agents k&#246;nnen helfen, Ver&#228;nderungsprozesse gemeinsam zu meistern. Eigentlich war alles perfekt vorbereitet: F&#252;r die Einf&#252;hrung des Change-Projektes hatten Berater [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p><strong>Um auf neue Entwicklungen im Markt reagieren zu k&#246;nnen und dauerhaft an der Spitze zu bleiben, m&#252;ssen Unternehmen wandlungsf&#228;hig sein &#8211; gerade auf den globalisierten M&#228;rkten der Zukunft. Viele Mitarbeiter aber tun sich mit Ver&#228;nderungen schwer.  Change-Agents k&#246;nnen helfen, Ver&#228;nderungsprozesse gemeinsam zu meistern. </strong></p>
	<p>Eigentlich war alles perfekt vorbereitet: <span id="more-889"></span>F&#252;r die Einf&#252;hrung des Change-Projektes hatten Berater und Unternehmensf&#252;hrung neue Strukturen definiert, Ziele und Budget festgelegt und einen passenden Namen gefunden. Vor allem aber: Den Termin f&#252;r den Roll-Out kurzfristig gew&#228;hlt, um das Projekt nicht durch Ger&#252;chte im Unternehmen zu gef&#228;hrden.</p>
	<p>Dennoch lautet die ern&#252;chternde Erkenntnis ein Jahr sp&#228;ter: Alles beim Alten &#8211; Au&#223;er Spesen nix gewesen. Ressourcen wurden vergeudet, das Projektziel ist in weite Ferne ger&#252;ckt und wichtige Mitarbeiter demotiviert. Was war passiert? Berater und Unternehmen hatten das Change-Projekt perfekt durchgerechnet, dabei aber einen entscheidenden Fehler gemacht. Die Mitarbeiter tauchten in der Projektplanung als Kosten und Funktionstr&#228;ger auf. Ihre Hoffnungen, W&#252;nsche und Bef&#252;rchtungen aber blieben unber&#252;cksichtigt. Dabei sind genau diese entscheidend f&#252;r die Motivation und entscheiden damit am Ende &#252;ber Erfolg und Gelingen eines Projekts.</p>
	<p>Erfolgreich am Markt ist nur wer ver&#228;nderungsf&#228;hig bleibt. Auch im Arbeitsmarkt 2.0. Die Globalisierung und die damit einhergehende Vernetzung von Prozessen l&#228;sst die Anforderungen von Kunden jedes Jahr aufs Neue wachsen. Wer sein Unternehmen nicht immer wieder auf diese Anforderungen ausrichtet, wird vom Markt verschwinden.</p>
	<p>Change-Management wird damit zur dauerhaften Herausforderung. Wie aber wird und bleibt ein Unternehmen wandlungsf&#228;hig, ohne die Motivation der Mitarbeiter zu verlieren?</p>
	<p>10 Gesetze f&#252;r ein erfolgreiches Change-Management</p>
	<p>1. Vollst&#228;ndige Information</p>
	<p>Wer seinen Mitarbeitern Umfang und vor allem Ziele eines Ver&#228;nderungsprozesses vorenth&#228;lt,</p>
	<p>riskiert innere K&#252;ndigungen oder sogar die offene Opposition der Belegschaft. Eine</p>
	<p>verantwortungsvolle Kommunikation der Unternehmensf&#252;hrung steht deshalb an erster</p>
	<p>Stelle, sogar, wenn diese beinhaltet: „Den endg&#252;ltigen zuk&#252;nftigen Zustand kennen wir</p>
	<p>auch noch nicht im Detail“.</p>
	<p>2. Ordnung erhalten</p>
	<p>Hastige Wechsel f&#252;hren h&#228;ufig zu Verunsicherung. Zu Recht. Gerade in der Anfangsphase von Change-Projekten gilt deshalb: Bestehende Systeme und Ordnungen erst dann austauschen, wenn sich die neuen im Test als funktionsf&#228;hig erwiesen haben. Schlaues Change-Management erprobt neue Systeme immer auf der Basis der R&#252;ckzugsm&#246;glichkeit in das bestehende System. Erst, wenn die neuen Verhaltensanforderungen erlernt sind, ist der Wechsel wirklich m&#246;glich.</p>
	<p>3. Sicherheit geben</p>
	<p>Change-Projekte f&#252;hren unweigerlich zu instabilen, da noch nicht erprobten Zust&#228;nden. Dies steigert die Fehlerquote sowie den Krankenstand und verringert damit zun&#228;chst die Produktivit&#228;t. Sicherheit entsteht, wenn Lernen gelernt wird, wenn Fehler nicht nur m&#246;glich, sondern gew&#252;nscht sind. Denn: Fehler zeigen, was fehlt!</p>
	<p>4. Partizipation erm&#246;glichen</p>
	<p>Mitarbeiter wollen teilhaben und gestalten. Das ist gut so. Ihre Ideen, Gedanken, aber auch Hoffungen und &#196;ngste sind Teil eines jeden Change-Prozesses. Erfolgreiche Manager h&#246;ren zu, nehmen Anregungen auf, bauen &#196;ngste ab und steigern so die Motivation.</p>
	<p>5. Altes wertsch&#228;tzen</p>
	<p>Nur wer die Leistungen der Vergangenheit anerkennt und w&#252;rdigt, kann ohne Reue in die Zukunft blicken.  Wer dies vergisst, stellt den T&#228;tigkeits- und Lebenssinn verdienter Mitarbeiter in Frage und riskiert heftigen Widerstand.</p>
	<p>6. Neues spielerisch erproben</p>
	<p>Neues zu erproben muss Freude machen und darf gerne spielerisch erprobt werden. Dieser Punkt ist wohl der am h&#228;ufigsten vernachl&#228;ssigte, da „Spiel“ und „Unternehmen“ sich in der Wahrnehmungswelt vieler F&#252;hrungskr&#228;fte ausschlie&#223;en. Tats&#228;chlich lernen wir jedoch viel leichter in einem stressfreien Umfeld.</p>
	<p>7. Emotionen Raum geben</p>
	<p>Jeder Mitarbeiter stellt die Frage nach Verlust oder Gewinn f&#252;r die eigene Person. Die Erfolgsbremse „Angst“ wirkt immer, wenn Informationen fehlen oder die zuk&#252;nftige Entwicklung als starkes Bedrohungspotenzial wahrgenommen wird. Hierauf muss Change-Management eine Antwort geben k&#246;nnen, die nat&#252;rliche Emotionen einf&#228;ngt.</p>
	<p>8. Ein neuer Weg entsteht beim Gehen</p>
	<p>Nicht alles kann und muss vorgedacht werden. Entwicklungen ver&#228;ndern sich im Zeitablauf. Nur eines muss klar sein: Das Ziel. Sich diesem Ziel permanent zu n&#228;hern, bezeichnet den neuen Weg.</p>
	<p>9. Wechsel wird es immer geben</p>
	<p>Bei Change-Projekten gibt es keinen Anfang und kein Ende. Um das Unternehmen nachhaltig ertrags- und damit lebensf&#228;hig zu halten, muss es st&#228;ndig auf &#196;nderungen des Marktes, auf &#196;nderungen von Technologien und Verfahren und sich &#228;ndernde M&#246;glichkeiten aus dem Informationsoverflow einstellen. Die Wachheit und Aufgeschlossenheit der Mitarbeiter hierf&#252;r zu gewinnen, ist die vornehmlichste Aufgabe der Unternehmensleitung.</p>
	<p>10. Kennen – K&#246;nnen – Wollen sind die Grundpfeiler von Ver&#228;nderungsprozessen</p>
	<p>Kennen, K&#246;nnen, Wollen &#8211; In diesen drei Begriffen erschlie&#223;t sich der gesamte Ver&#228;nderungsprozess: Mitarbeiter m&#252;ssen die neuen Ziele KENNEN, die neuen Prozesse K&#214;NNEN  und  sie m&#252;ssen die Ver&#228;nderung WOLLEN, das hei&#223;t, sie m&#252;ssen emotional bereit sein, den Weg  und das Ziel als f&#252;r sich sinnvoll und gewinnbringend zu erkennen.</p>
	<p>Soweit die Theorie; in der Praxis ist es jedoch nicht immer leicht, Mitarbeiter f&#252;r anstehende Ver&#228;nderungen zu gewinnen. Stehen in einem Unternehmen tiefgreifende Change-Pozesse an, setzen immer mehr F&#252;hrungskr&#228;fte auf die professionelle Unterst&#252;tzung von Change-Agents. Ihre Aufgabe ist es, als eine Art Lotsen die emotionalen Befindlichkeiten der Mitarbeiter im Change-Prozess zu erkennen, ein offenes Ohr f&#252;r ihre Bedenken zu haben und sie „mitzunehmen.“ Dieses Mitnehmen funktioniert vor allem durch die Teilhabe an Entwicklungen. Nicht Verordnen, sondern Erlernen ist der Schl&#252;ssel. Haben Mitarbeiter die M&#246;glichkeit, sich in neue Aufgaben, Positionen und zuk&#252;nftige Denk- und Arbeitsweisen hineinzuversetzen, sich also mit dem Change-Agenten auf die k&#252;nftige Unternehmensstruktur vorzubereiten, stellt sich das angestrebte Stabilit&#228;tsgef&#252;hl schneller wieder ein. Wer erproben kann was auf ihn zukommt, sieht neuen Situationen angstfreier entgegen und f&#252;hlt sich mit seinen Sorgen ernst genommen – das ist das Erfolgsgeheimnis der Change-Agents. Diese k&#246;nnen w&#228;hrend des Beratungsprozesses au&#223;erdem erkennen, ob es Mitarbeiter gibt, die trotz Hilfestellung nicht gewillt sind, sich auf ein neues Arbeitsumfeld einzulassen. (Autor: Petra Schmuck)</p>

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		<item>
		<title>Interview mit Professor Wolfgang Mewes, Begr&#252;nder der Engpasskonzentrierten Verhaltens- und F&#252;hrungsstrategie (EKS®)  Ein Au&#223;enseiter auf Erfolgskurs</title>
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		<pubDate>Fri, 30 Jul 2010 08:44:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>p.sauer-wolfgramm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
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		<category><![CDATA[Engpasskonzentrierte Verhaltens- und Führungsstrategie]]></category>
		<category><![CDATA[Kernkompetenzen]]></category>
		<category><![CDATA[Professor Mewes]]></category>
		<category><![CDATA[SKP AG]]></category>

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		<description><![CDATA[Konzentration auf die Kernkompetenzen – Arbeitnehmer m&#252;ssen in Krisenzeiten herausarbeiten, warum gerade sie als Arbeitskraft gebraucht werden. Aber auch die Personaler m&#252;ssen umdenken, sagt Professor Wolfgang Mewes, Erfinder der Engpasskonzentrierten Verhaltens- und F&#252;hrungsstrategie (EKS®). F&#252;r seine Ideen wurde er lange Zeit kritisiert. Doch das ist Vergangenheit. Im April erhielt er f&#252;r sein Lebenswerk den Life-Achievement-Award [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p><strong> </strong></p>
	<strong><strong><a href="http://www.outplacement-news.de/wp-content/uploads/2010/07/Mewes.jpg" rel="lightbox"><img class="size-thumbnail wp-image-878" title="Ehrung Professor Mewes" src="http://www.outplacement-news.de/wp-content/uploads/2010/07/Mewes-150x150.jpg" alt="Ehrung Professor Mewes" width="150" height="150" /></a></strong></strong>
	<p><strong>Konzentration auf die Kernkompetenzen –</strong><strong> Arbeitnehmer m&#252;ssen in Krisenzeiten herausarbeiten, warum gerade sie als Arbeitskraft gebraucht werden. Aber auch die Personaler m&#252;ssen umdenken, sagt Professor Wolfgang Mewes, Erfinder der Engpasskonzentrierten Verhaltens- und F&#252;hrungsstrategie (EKS®). F&#252;r seine Ideen wurde er lange Zeit kritisiert. Doch das ist Vergangenheit. Im April erhielt er f&#252;r sein Lebenswerk den Life-Achievement-Award der Weiterbildungsbranche.<span id="more-877"></span><!<del>-more</del>-></strong></p>
	<p><em><br />
OPN:</em></p>
	<p><em>Viele Personaler m&#252;ssen in Krisenzeiten mit begrenzter Arbeitskraft wirtschaften. Was tun, damit die Arbeitsf&#228;higkeit des Unternehmens nicht leidet?</em></p>
	<p>Prof. Mewes:</p>
	<p>Die Personaler sind zurzeit wichtiger denn je, denn die Entwicklung der Mitarbeiter ist im Moment fast wichtiger als die Entwicklung des Kapitals. Aus diesem Grund halte ich Personalabbau auch f&#252;r falsch. Da werden Mitarbeiter entlassen, um Kosten zu senken, obwohl gerade jetzt ein gro&#223;er Innovationsdruck etwa in den technischen Bereichen herrscht. F&#252;r Innovationen aber brauche ich die richtigen Mitarbeiter, ohne sie riskiere ich die Zukunft des Unternehmens.</p>
	<p>Wenn es aber ohne Personalabbau gar nicht mehr geht, muss sich jeder gute Personaler fragen: Wie kann ich mit begrenzter Arbeitskraft den gr&#246;&#223;ten Nutzen entwickeln? Er sollte seine Mitarbeiter immer nach ihrem zu erwartenden Nutzen f&#252;r das Unternehmen ausw&#228;hlen, das ist ja einer der Kernpunkte der Engpasskonzentrierten Verhaltens- und F&#252;hrungsstrategie (EKS). Habe ich diesen Nutzen erst mal genau definiert, kann ich am Ende sogar mit verringerten Kr&#228;ften gr&#246;&#223;ere Kraft entfalten.</p>
	<p><em>OPN:</em></p>
	<p><em>Das ist manchmal gar nicht so einfach. Gerade bei Neubewerbern k&#228;mpfen viele Personaler mit einer Flut von Bewerbungen, die sich kaum oder wenig voneinander unterscheiden…</em></p>
	<p>Prof. Mewes:</p>
	<p>Das gilt doch meistens nur f&#252;r die &#228;u&#223;ere Form. Wenn ich aber ganz genau definiert habe: Welches Kompetenzprofil suche ich f&#252;r mein Unternehmen? Dann sehe ich relativ schnell, welcher Bewerber sich eignet und welcher nicht.</p>
	<p><em>OPN:</em></p>
	<p><em>Was hei&#223;t das f&#252;r den Bewerber?</em></p>
	<p>Prof. Mewes:</p>
	<p>Er muss zum n&#252;tzlichsten aller Bewerber werden und sich daf&#252;r seiner Kernkompetenz bewusst werden. Wenn ich diese Kernkompetenz erst mal kenne, kann ich mich ganz gezielt auf jene Stellen bewerben, die zu mir passen. Kernkompetenz ist also das Stichwort. Und im Grunde muss die schon in der Schule gef&#246;rdert werden, wo Lehrer ganz gezielt die pers&#246;nlichen St&#228;rken jedes Sch&#252;lers erkennen und entwickeln sollten. Kernkompetenz hei&#223;t &#252;brigens nicht, mich so &#252;berzuspezialisieren, dass ich am Ende nur noch f&#252;r eine kleine Nische im Markt geeignet bin. Und eines noch: Bin ich mir meiner Kernkompetenz bewusst und bewerbe mich entsprechend, bekomme ich am Ende nicht nur den Job, den ich am besten kann, sondern einen, der mir auch Spa&#223; macht, weil ich nicht gegen meine Schw&#228;chen agieren muss.</p>
	<p><em>OPN:</em></p>
	<p><em>Genauso macht es die SKP AG ja bei ihren Outplacementberatungen…</em></p>
	<p>Prof. Mewes:</p>
	<p>Genau. Aber das ist ja auch kein Wunder: Der Gr&#252;nder der SKP AG, Dr. Fritz Stoebe, kam vor vielen Jahren zu mir und hat einen meiner Kurse belegt. Er war damals 56 und hatte jahrelang erfolgreich als Vorstand eines Familienbetriebs gearbeitet, dann aber seinen Job verloren. Nun machte er die Erfahrung, dass der Wiedereinstieg f&#252;r &#228;ltere Spitzenkr&#228;fte wesentlich schwerer ist, als er sich das vorgestellt hatte. In meinem Kurs hat er sich dann gefragt: Was ist meine spezielle St&#228;rke im Gegensatz zu anderen Topmanagern? Es war die Erfahrung zu wissen, welche Probleme &#228;ltere Spitzenkr&#228;fte beim Jobwechsel haben. Am Ende hat er genau dieses Spezialwissen zu seinem Erfolgskonzept gemacht, die Outplacementberatung erfunden und die SPK AG gegr&#252;ndet. Das war vor mehr als 30 Jahren und es freut mich, dass ich der SKP AG 2009 zum 30-j&#228;hrigen Bestehen gratulieren durfte.</p>
	<p><em>OPN:</em></p>
	<p><em>Was bedeutet es Ihnen, dass Ihre Lebensleistung nun mit dem Life-Achievement-Award geehrt worden ist?</em></p>
	<p>Prof. Mewes:</p>
	<p>Es ist f&#252;r mich die Best&#228;tigung meiner 60-j&#228;hrigen T&#228;tigkeit, die eigentlich immer die Arbeit eines Au&#223;enseiters war. Lange Zeit wurde ich f&#252;r meine Theorie kritisiert. Sp&#228;testens seit der Wirtschaftskrise sehen viele meine Arbeit auf einmal aus einer v&#246;llig anderen Perspektive. Es f&#228;llt eben auf, dass viele Unternehmen, die nach meinen Theorien gewirtschaftet haben, auch in der Krise erfolgreich sind. Die reine Gewinnmaximierung, auf die alle programmiert worden sind, war ganz einfach falsch. Am erfolgreichsten sind auf die Dauer nicht jene Unternehmen, die sich am Gewinn orientieren, sondern jene, deren Ziel es ist, den Nutzwert f&#252;r die Mitwelt zu erh&#246;hen. Waren werden am Ende nur gekauft, wenn die Kunden einen Nutzen davon haben. Also muss sich ein Wirtschaftssystem danach ausrichten: Dann kommt der Gewinn ganz von selbst. Der Preis ist also ein St&#252;ck weit eine Genugtuung. Mit 85 Jahren hat man sich andererseits auch eine gewisse Gelassenheit erworben.</p>
	<p><em>OPN:</em></p>
	<p><em>Kann man mit dieser Gelassenheit auch &#252;ber Fehler sprechen?</em></p>
	<p>Prof. Mewes:</p>
	<p>Nat&#252;rlich. Die hat es sicherlich gegeben. Wenn man das Konzept der Kernkompetenz oder Spezialisierung verfolgt, kann es nat&#252;rlich auch passieren, dass man sich auf den falschen Bereich und damit am Markt vorbei spezialisiert. Das habe ich in meinen Seminaren anfangs sicherlich ein St&#252;ck weit &#252;bersehen. Es ist deshalb immer wichtig, nie die R&#252;ckkopplung zu den Kunden zu verlieren und zu fragen: Bin ich mit meinem Produkt auf dem richtigen Weg? F&#252;r die EKS gilt das ganz genauso. Ich habe sie im Laufe der Jahre durch R&#252;ckmeldungen von meinen Kunden und ihren Unternehmen immer weiter verfeinert und viele n&#252;tzliche Hinweise aufgenommen.</p>
	<p>Vielen dank f&#252;r das freundliche Interview.</p>

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		</item>
		<item>
		<title>Arbeitsmarkt 2.0 Welchen Einfl&#252;ssen sind wir morgen ausgesetzt?</title>
		<link>http://www.outplacement-news.de/aktuelles/arbeitsmarkt-2-0-welchen-einfluessen-sind-wir-morgen-ausgesetzt/</link>
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		<pubDate>Fri, 30 Jul 2010 08:37:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>p.sauer-wolfgramm</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Headhunter]]></category>
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		<description><![CDATA[Arbeitsmarktreformen und Wirtschaftskrise haben die Rahmenbedingungen f&#252;r Besch&#228;ftigung in Deutschland grundlegend ver&#228;ndert. Wie wird sich der Arbeitsmarkt in Zukunft entwickeln? F&#252;hrende Personalberater wagen eine Prognose. Wer Stephan F&#252;chtner dieser Tage erreichen will, hat es schwer. Als gesch&#228;ftsf&#252;hrender Gesellschafter bei der Gemini Executive Search GmbH ist er einer der f&#252;hrenden Personalberater Deutschlands und vor allem: endlich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p><strong>Arbeitsmarktreformen und Wirtschaftskrise haben die Rahmenbedingungen f&#252;r Besch&#228;ftigung in Deutschland grundlegend ver&#228;ndert. Wie wird sich der Arbeitsmarkt in Zukunft entwickeln?</p>
	<p>F&#252;hrende Personalberater wagen eine Prognose.<span id="more-870"></span> </strong></p>
	<p>Wer Stephan F&#252;chtner dieser Tage erreichen will, hat es schwer. Als gesch&#228;ftsf&#252;hrender Gesellschafter bei der Gemini Executive Search GmbH ist er einer der f&#252;hrenden Personalberater Deutschlands und vor allem: endlich wieder ein viel besch&#228;ftigter Mann. F&#252;chtner vermittelt F&#252;hrungspersonal f&#252;r Banken. Die haben in den vergangenen Jahren viele hoch bezahlte Manager und Berater entlassen m&#252;ssen, das hie&#223; auch: Weniger Arbeit f&#252;r die so genannten „Headhunter“. Nun suchen zumindest die Banken wieder Personal und F&#252;chtner sucht mit. „Die Wirtschaftskrise hat den Druck verst&#228;rkt,“ erz&#228;hlt er, als wir ihn am Telefon in seinem B&#252;ro in Bad Homburg doch noch erreichen, „der Wandlungsprozess am Arbeitsmarkt war noch nie so dynamisch wie jetzt.“</p>
	<p>„Leider haben aber viele Kunden noch nicht den Mut, die ersten positiven konjunkturellen Signale in die Tat umzusetzen. Viele warten mit Einstellungen immer noch ab,“ berichtet ein weiterer Experte der Branche. Richard Fudickar arbeitet seit 1999 als Managing Director bei der Boyden International GmbH und ist auf die Vermittlung von F&#252;hrungskr&#228;ften im Konsumg&#252;terbereich spezialisiert. Er bef&#252;rchtet, dass einmal eingesparte Stellen vor allem in den internen Unternehmensbereichen auch nach der Krise aus Kostengr&#252;nden unbesetzt bleiben werden.</p>
	<p>Die Wirtschaftskrise hat den Arbeitsmarkt, der durch die Hartz-Reformen ohnehin schon in Bewegung war, einmal mehr kr&#228;ftig durcheinander gewirbelt. Ausnahmeregelungen werden zum Normalfall: Mini- und Teilzeitjobs, befristete Besch&#228;ftigungen, Kurz- und Zeitarbeit. Noch nie gab es so viele befristete Arbeitsvertr&#228;ge wie heute, laut Statistischem Bundesamt ist jeder elfte Arbeitsvertrag mittlerweile limitiert. Der Anteil der „normalen“ Arbeitsverh&#228;ltnisse mit unbefristeter Anstellung sinkt Jahr f&#252;r Jahr. Der Arbeitsmarkt ist viel flexibler als noch vor ein paar Jahren und die Wirtschaft hat von diesem Wandel profitiert: Die Betriebe k&#246;nnen atmen, in Boomzeiten schneller einstellen und auf Krisen besser reagieren.  F&#252;r Arbeitnehmer bedeutet das: Jobwechsel werden h&#228;ufiger. „Das muss kein Nachteil sein,“ meint Richard Fudickar, „nur weil ein Zeitvertrag nach f&#252;nf Jahren nicht verl&#228;ngert wird, hei&#223;t das nicht, dass ein Manager einen schlechten Job gemacht hat. Genauso gut kann er seinen Auftrag in den f&#252;nf Jahren doch auch vollst&#228;ndig erledigt haben. Jobwechsel sind somit l&#228;ngst kein Malus mehr im Lebenslauf.“</p>
	<p>Outplacement, da sind sich beide Personalvermittler sicher, wird in Zukunft allt&#228;glicher werden. Wenn Zeitvertr&#228;ge nicht verl&#228;ngert werden oder nach ein paar Jahren automatisch auslaufen,  werden die Outplacement-Kandidaten au&#223;erdem j&#252;nger. „Das ist eine enorme Ver&#228;nderung,“ meint Fudickar,  „fr&#252;her waren Outplacement-Kandidaten &#252;ber 50, heute haben wir immer h&#228;ufiger Klienten, die noch in den 30ern sind.“ F&#252;r sie gilt in Zukunft: Wer trotz befristeter Arbeitsvertr&#228;ge und zunehmend h&#228;ufiger Jobwechsel bis ins hohe Alter erfolgreich arbeiten will, muss bereit sein, sich st&#228;ndig weiterzuentwickeln.  „Weiterbildung bis ins hohe Alter wird zur Grundvoraussetzung f&#252;r eine anspruchsvolle Besch&#228;ftigung,“ prophezeit Personalberater F&#252;chtner,  „auch die &#228;lteren F&#252;hrungskr&#228;fte m&#252;ssen bereit sein, lebenslang zu lernen. Sonst sind sie f&#252;r den Markt nicht mehr interessant. Erfolgreiches Outplacement muss deshalb in Zukunft noch st&#228;rker als jetzt auch Weiterbildung beinhalten.“ Wer es aber schafft, sich auch im Alter immer wieder neu zu erfinden und sein Know-How auf den neuesten Stand zu bringen, hat gute Chancen. Matthias Klar, heute Pressesprecher bei der Arbeitsagentur in N&#252;rnberg, war bis 2001 selber Arbeitsvermittler. Seine Erfahrung: „Anders als vor ein paar Jahren besch&#228;ftigen die Unternehmen ihre Arbeitnehmer heute wieder bis ins hohe Alter. Im globalisierten Konkurrenzkampf ist ihre Erfahrung einfach unverzichtbar.“</p>
	<p>F&#252;r Personalberater die Arbeit in einem flexibilisierten und globalisierten Arbeitsmarkt komplexer. „Personalberater ohne hervorragende Netzwerke ins Ausland werden es schwer haben, denn Karrieren werden in Zukunft noch h&#228;ufiger als bisher international verlaufen“, berichtet Amrop-Chairman Ulrich Dade, „auch wir Personalberater m&#252;ssen deshalb globaler denken. Beratungsauftr&#228;ge an Partner ins Ausland zu delegieren, reicht dabei aber nicht aus. Wer Positionen im Ausland besetzt, muss auf der einen Seite starke Partner in der Region haben, die den Markt ganz genau kennen, andererseits aber trotzdem h&#228;ufig selbst vor Ort sein, um dem Kunden gerecht zu werden.“</p>
	<p>Auch das Internet ver&#228;ndert die Anforderungen an Personalberater erheblich. Die Identifizierung geeigneter Kandidaten ist im Web 2.0 auf Karrierenetzwerkwerken wie Xing deutlich einfacher. Dadurch aber steigt auch der Anspruch an Personalberater, den Unternehmen ihre absolut perfekten Wunschkandidaten zu pr&#228;sentieren. „Ganz klar: Je transparenter der Markt und je gr&#246;&#223;er die Auswahl, desto h&#246;her ist auch der Erwartungsdruck der Unternehmen an uns,“ best&#228;tigt Fudickar, „manchmal hat das mit der Realit&#228;t nicht mehr viel zu tun. Ich sage meinen Kunden deshalb auch: Irgendwann ist Schluss. Wer Anforderungen definiert, muss sich immer wieder fragen: Ist das auch realistisch, was ich hier fordere?“</p>

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		<title>Online-Reputation-Management: Warum Imagepflege im Internet so wichtig ist</title>
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		<pubDate>Fri, 30 Jul 2010 08:30:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>p.sauer-wolfgramm</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Online Reputation Management]]></category>
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		<description><![CDATA[Kaum ein HR-Manager stellt heute noch ein, ohne Bewerber vorher im Internet &#252;berpr&#252;ft zu haben. Weil Online-Reputation l&#228;ngst ein entscheidender Faktor auf dem Arbeitsmarkt ist, steigt auch die Gefahr von digitalem Rufmord. Wir verraten, wie man sich wehrt. Stefan Winter ahnte nichts B&#246;ses: Er hatte einen hervorragenden Leumund, exzellente Referenzen und eine Vita, die eigentlich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p>Kaum ein HR-Manager stellt heute noch ein, ohne Bewerber vorher im Internet &#252;berpr&#252;ft zu haben. Weil Online-Reputation l&#228;ngst ein entscheidender Faktor auf dem Arbeitsmarkt ist, steigt auch die Gefahr von digitalem Rufmord. Wir verraten, wie man sich wehrt.</p>
	<p>Stefan Winter ahnte nichts B&#246;ses: <span id="more-864"></span>Er hatte einen hervorragenden Leumund, exzellente Referenzen und eine Vita, die eigentlich alle Erwartungen erf&#252;llen sollte. Also bewarb er sich auf interessante Stellenanzeigen und reichte seine Unterlagen bei renommierten Personalberatungen ein. Die ersten Wochen verstrichen  ohne Resonanz &#8211; ganz im Gegenteil: Es hagelte eine Absage nach der anderen. Hatte er sich derartig versch&#228;tzt, was die &#220;bereinstimmung seiner F&#228;higkeiten mit den Anforderungen in den Stellenausschreibungen betraf? Er  griff zum H&#246;rer und telefonierte mit einigen seiner Ansprechpartner. Alle versicherten ihm die n&#246;tige Kompetenz und Eignung, bis einer schlie&#223;lich fragte: „Haben Sie Ihren Namen schon mal gegoogelt?“ Irritiert folgte Stefan Winter diesem Hinweis und &#252;berlegte nur wenig sp&#228;ter, ob er jetzt die Polizei, einen Privatdetektiv oder am Besten beide gleichzeitig anrufen sollte.</p>
	<p>Nat&#252;rlich ist diese Geschichte frei erfunden. Immer mehr HR-Manager aber berichten bei der &#220;berpr&#252;fung von Bewerbern im Internet tats&#228;chlich von erschreckenden Funden. Fotos von Menschen in allen m&#246;glichen, vor allem aber unm&#246;glichen Situationen. Ob es wirklich der Bewerber selber ist, der da mit einer wenig bekleideten Blondine oder einer Armada leerer Bierflaschen vor der Kamera posiert, ist f&#252;r den Personalreferenten, der die Bewerbungsmappe liest und den Namen googelt, schwer zu erkennen. Genauso wenig, ob es sich bei Blog- und Foreneintr&#228;gen fernab jeglicher political correctness um Meinungs&#228;u&#223;erungen eines Namensvetters oder um die des Bewerbers handelt. Im Bewerbungsgespr&#228;ch k&#246;nnte sich der Betroffene von den Netzinhalten distanzieren, doch: Er wird oftmals gar nicht mehr eingeladen.</p>
	<p>Laut Bundesverbraucherschutzministerium nutzen fast 80 % aller Unternehmen das Internet schon vor der Einladung zu einem Vorstellungsgespr&#228;ch zur &#220;berpr&#252;fung von Bewerbern; ein Viertel von Ihnen hat Kandidaten wegen einschl&#228;giger Informationen aus dem Internet bereits einmal oder mehrmals abgelehnt. Viele Internetuser vergessen: Was sie einmal ins Netz stellen, ist oft f&#252;r immer gespeichert, l&#228;sst sich nicht mehr l&#246;schen und kann in v&#246;llig falschem Kontext immer wieder auftauchen. Nicht immer aber ist der Bewerber selber Schuld an dem, was im Internet &#252;ber ihn verbreitet wird. Wenn andere Menschen anfangen, unter fremden Namen unwahre oder beleidigende Informationen zu generieren, wird es kriminell. Noch nie war es so einfach, jemandes Ruf zu sch&#228;digen wie heute. Und auch daf&#252;r gibt es schon einen Namen: Rufmord 2.0. Was aber tun gegen unliebsame und vor allem falsche Informationen im Internet? Hier ein paar Tipps und Praktiken.</p>
	<p><strong>Lernen Sie Ihren Datenschatten kennen:</strong></p>
	<p>Googeln Sie Ihren Namen zu unterschiedlichen Zeiten und machen Sie sich ein Bild von Ihrer Online-Reputation. Analysieren Sie alle Eintr&#228;ge nach solchen, die Sie &#8211; und vor allem  Andere &#8211; mit einem Schmunzeln quittieren k&#246;nnen und solchen, die Ihnen schaden k&#246;nnten. Gibt es m&#246;glicherweise Hinweise auf Personen, die gezielt Ihren Namen benutzen, um Sie zu diffamieren?</p>
	<p><strong>Werden Sie aktiv:</strong></p>
	<p>Erstatten Sie bei Eintr&#228;gen, die den strafrechtlichen Tatbestand der Beleidigung, &#252;blen Nachrede oder Verleumdung nach §§ 185ff. StGB erf&#252;llen, Anzeige gegen unbekannt oder &#8211; wenn Sie eine entsprechende ladungsf&#228;hige Adresse finden &#8211; direkt gegen den T&#228;ter oder Betreiber der Website. Meist gen&#252;gt aber auch eine Email in deutlicher Sprache an den Verfasser oder Webmaster. Eine gerichtliche Durchsetzung wird meist schwierig und endet h&#228;ufig mit dem Statement: „Es handelt sich hierbei um eine amerikanische Homepage.“ Diese haben bekanntlich andere Rechte und eine lockere Auffassung von freier Meinungs&#228;u&#223;erung.</p>
	<p>Bleiben Sie auf dem Laufenden! Richten Sie einen Google-Alert auf Ihren Namen ein. Sie werden per E-Mail informiert, wenn dort ein neuer Eintrag in Bezug auf Ihren Namen erfolgt.</p>
	<p><strong>Lassen Sie unliebsame Daten und Eintr&#228;ge l&#246;schen:</strong></p>
	<p>Hierf&#252;r gibt es sogenannte Reputation Defender. Das sind Internetfachleute, die mit speziellen Programmen die Spur Ihres Datenschattens zur&#252;ckverfolgen und an den Verbreitungsknoten und der Quelle eine Blockierung erstellen. Das gelingt zwar nicht immer, vermindert aber die Verbreitung deutlich.</p>
	<p><strong>Vorsicht mit pers&#246;nlichen Daten im Internet</strong>:</p>
	<p>Gehen Sie zur&#252;ckhaltender mit der Eingabe von pers&#246;nlichen Daten um und passen Sie auf, wo Sie zuk&#252;nftig die H&#228;kchen setzen: Ohne dass man es merkt, hat man schnell die Einwilligung f&#252;r die Verwendung &#8211; und damit f&#252;r die ungez&#252;gelte Verbreitung &#8211; seiner Daten gegeben.</p>
	<p><strong>Gestalten Sie Ihr Bild in der Internet-&#214;ffentlichkeit aktiv</strong>:</p>
	<p>Produzieren Sie positive Nachrichten mit den richtigen W&#246;rtern und Wortkombinationen &#8211; sogenannten keywords &#8211; damit diese von Google &#038; Co ganz nach oben gestellt werden und unerw&#252;nschte Nachrichten im Ranking verdr&#228;ngt werden. Wer in seinem Lebenslauf &#252;ber soziales Engagement in der Kirche oder dem Sportverein schreibt, hat die Chance, es auf diesem Wege auch zu beweisen. Das klingt vielleicht nach Manipulation, ist aber in Wahrheit nur eine Richtigstellung anderer Manipulationen.</p>
	<p>Online-Reputation-Management ist die Beobachtung und bewusste Steuerung des eigenen Onlineprofils. Eine Selbstverst&#228;ndlichkeit f&#252;r alle, die sich schon immer mit ihrer Wirkung in den traditionellen Medien auseinandergesetzt haben. Eine Neuheit f&#252;r alle anderen. Und im Arbeitsmarkt 2.0 eine Notwendigkeit, an der kein Weg mehr vorbei f&#252;hrt. (Autor: Hans-Rainer Pohl)</p>

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		<title>Top oder Flop?  Die eigene Marke als Arbeitgeber – in Zukunft immer wichtiger</title>
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		<pubDate>Fri, 30 Jul 2010 08:17:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>p.sauer-wolfgramm</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Arbeitgeber Marke]]></category>
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		<description><![CDATA[Verkehrte Verh&#228;ltnisse: Weil der Fachkr&#228;ftemangel dramatisch zunimmt, k&#246;nnen sich High Potentials in Zukunft ihr Unternehmen aussuchen. Wer diesen Wettbewerb um kluge K&#246;pfe gewinnen will, muss deshalb zur Spitzenmarke f&#252;r Arbeitnehmer werden. Employer Branding ist das Stichwort der Stunde. BMW, Porsche, die Deutsche Lufthansa, SAP &#8211; sie alle geh&#246;ren seit Jahren zu Deutschlands beliebtesten Arbeitgebern und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p><strong>Verkehrte Verh&#228;ltnisse: Weil der Fachkr&#228;ftemangel dramatisch zunimmt, k&#246;nnen sich High Potentials in Zukunft ihr Unternehmen aussuchen. Wer diesen Wettbewerb um kluge K&#246;pfe gewinnen will, muss deshalb zur Spitzenmarke f&#252;r Arbeitnehmer werden. Employer Branding ist das Stichwort der Stunde. </strong></p>
	<p>BMW, Porsche, die Deutsche Lufthansa, SAP &#8211; sie alle <span id="more-858"></span>geh&#246;ren seit Jahren zu Deutschlands beliebtesten Arbeitgebern und profitieren dabei vom guten Image ihrer Produkte. „Viele Bewerber denken, wer Spitzenautos baut, muss automatisch auch ein Spitzenarbeitgeber sein,“ wei&#223; Professor Beck von der „University of Applied  Science“ in Koblenz, der f&#252;r den Lehrbereich „Human Resources Management“ verantwortlich ist. „F&#252;r diese Konzerne lohnt sich Produktwerbung deshalb im doppelten Sinne.“ Was aber ist mit der Techniker Krankenkasse &#8211; einer eher biederen Marke, deren Produkte sicherlich eine geringere Strahlkraft als die eines Autoherstellers haben? Laut einer gro&#223; angelegten Befragung des „Great Place to Work Institute Deutschland“ wurde die Techniker Krankenkasse Ende Februar als zweit beliebtester Arbeitgeber Deutschlands (Kategorie Gro&#223;unternehmen &#252;ber 5000 Mitarbeiter) ausgezeichnet &#8211; geschlagen nur noch vom Telefonriesen Telefonica 02 Germany. Die anonym befragten Besch&#228;ftigten belohnten geschicktes Employer Branding, sie sch&#228;tzten vor allem die systematische Personalarbeit: Gute Weiterbildungsm&#246;glichkeiten, die Vereinbarkeit von Beruf und Familie, eine offene Kommunikation auch in F&#252;hrungsfragen und den sicheren, fair bezahlten Arbeitsplatz. Die stimmige Personalf&#252;hrung ist kein Zufall &#8211; Vorstandschef Norbert Klusen war lange Personalvorstand in der Industrie und hat erkannt, worauf es beim Employer Branding ankommt.</p>
	<p>Nur wer auf dem Arbeitsmarkt ein gutes Standing als Arbeitgeber hat, wird in Zukunft noch die wirklich interessanten Kandidaten an sich binden k&#246;nnen. Das Bundesministerium f&#252;r Arbeit und Soziales rechnet mit einem R&#252;ckgang der Erwerbst&#228;tigenzahl von jetzt etwa 33,9 Mio. auf 26,1 Mio. Besch&#228;ftigten im Jahr 2050. Passende Bewerber werden also zur Mangelware. Welche Argumente aber k&#246;nnen Unternehmen ins Feld f&#252;hren, um als attraktiver Arbeitgeber zu gelten? Wie funktioniert Employer Branding in der Praxis?</p>
	<p>„Im Kern geht es bei der Schaffung der Arbeitgebermarke darum, in der Wahrnehmung ein unverwechselbares Vorstellungsbild als attraktiver Arbeitgeber zu schaffen“ erkl&#228;rt Professor Beck. Das klingt einfacher als es ist. Erfolgreiches Branding erfordert ein systematisch geplantes und langfristig angelegtes Personalmanagement mit vielen aufeinander abgestimmten Ma&#223;namen:</p>
	<p><strong>Beruf und Familie, Work-Life-Balance</strong></p>
	<p>Der Job ist viel, aber nicht alles. Nur wer seinen Angestellten gen&#252;gend Freiraum f&#252;r Familie und ein erf&#252;lltes Leben au&#223;erhalb der B&#252;ror&#228;ume l&#228;sst, hat auf Dauer Besch&#228;ftigte, die w&#228;hrend der Arbeitszeit und auch mal dar&#252;ber hinaus 100 Prozent geben. Dazu z&#228;hlen auch eine angemessene Kinder(notfall)betreuung und gleitende Arbeitszeiten. Oftmals gen&#252;gt in brenzligen Situationen aber auch schon einfach ein bisschen Verst&#228;ndnis.</p>
	<p><strong>Bezahlung</strong></p>
	<p>Spielt am Ende eine geringere Rolle als man denkt, ist aber auch nicht unwichtig. Vorsicht vor negativem Branding: Es m&#252;ssen keine Spitzengeh&#228;lter sein. Wer aber Dumpingl&#246;hne zahlt, muss damit rechnen, dass das auch bekannt wird.</p>
	<p><strong>Faire Chancen f&#252;r alle</strong></p>
	<p>Wer bei knapper werdenden Ressourcen auf dem Arbeitsmarkt auf Frauen verzichtet, sch&#228;digt sich selber. Nicht ohne Grund hat die Telekom f&#252;r ihr Topmanagement gerade eine Frauenquote eingef&#252;hrt. Weil aber auch Managerinnen mal klein anfangen, funktioniert eine gezielte Frauenf&#246;rderung nur, wenn schon bei der Talentf&#246;rderung, bei Weiterbildung und Mentoring auf gezielte Weiterentwicklung weiblicher Mitarbeiter geachtet wird und das Personalmanagement sich tats&#228;chlich auf die Bed&#252;rfnisse von Arbeitnehmerinnen einstellt.</p>
	<p><strong>Aufstiegs- und Karrierem&#246;glichkeiten, Weiterbildung</strong></p>
	<p>Nur wer sich entwickeln kann, bleibt zufrieden und engagiert. Ein Unternehmen, das seine Leute f&#246;rdert, macht zudem schnell auf sich aufmerksam. Denn auf Seminaren sind immer auch andere, interessante Kandidaten.</p>
	<p><strong>Trennungskultur</strong></p>
	<p>Entlassungen sind Teil der Arbeitswelt. Vergiftete Kommentare ehemaliger Mitarbeiter auf Bewertungsportalen wie Xununu, k&#246;nnen die Unternehmensmarke schwer besch&#228;digen. Arbeitnehmer werden sich in Zukunft genauso &#252;ber Firmen informieren, wie es die Personaler schon jetzt auf Facebook &#038; Co &#252;ber ihre Bewerber tun. Deshalb: Trennungen mit Respekt und Anstand vollziehen, und beim &#220;bergang in einen neuen Arbeitsplatz helfen.</p>
	<p>Hat ein Unternehmen sich erst einmal ein attraktives Image als Arbeitgeber erarbeitet, profitiert es &#252;brigens doppelt. Denn ein guter Ruf spricht sich nicht nur au&#223;erhalb der Firma herum, Employer Branding st&#228;rkt auch das Image bei den eigenen Mitarbeitern. Weil zufriedene und motivierte Mitarbeiter bekanntlich die besten sind, erh&#246;ht ein erfolgreiches Branding am Ende auch die Arbeitsqualit&#228;t. Ein professionelles Marketing- und &#214;ffentlichkeitskonzept mit Pr&#228;sentationen auf Messen, im Inter- und Intranet, geh&#246;rt dabei selbstverst&#228;ndlich dazu. Denn die besten Konzepte im Personalmanagement bringen wenig, wenn sie nicht auch entsprechend kommuniziert werden. (Autor: Sven Hasse)</p>

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		</item>
		<item>
		<title>Newsletter der SKP AG ab sofort mit noch mehr Fachinformationen</title>
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		<pubDate>Thu, 29 Jul 2010 09:15:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>p.sauer-wolfgramm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[SKP intern]]></category>
		<category><![CDATA[HR-Thema]]></category>
		<category><![CDATA[Kandidaten]]></category>
		<category><![CDATA[Krise]]></category>
		<category><![CDATA[Outplacement]]></category>

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		<description><![CDATA[Im neu strukturierten monatlichen Newsletter der SKP AG erhalten Sie k&#252;nftig: 1.    Einen Einblick in interessante Kandidatenprofile aus unserer Klienten-Datenbank 2.    Einen Ausblick auf Neuigkeiten bei der SKP AG, wie zum Beispiel Veranstaltungen oder neue Beratungsleistungen 3.    Einen vertiefenden Blick auf ein aktuelles HR-Schwerpunktthema 1. Kandidatenprofile Die sich erholende deutsche Wirtschaft fragt wieder verst&#228;rkt nach [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p>Im neu strukturierten monatlichen Newsletter der SKP AG erhalten Sie k&#252;nftig:</p>
	<p>1.    Einen Einblick in interessante Kandidatenprofile aus unserer Klienten-Datenbank</p>
	<p>2.    Einen Ausblick auf Neuigkeiten bei der SKP AG, wie zum Beispiel Veranstaltungen oder neue Beratungsleistungen</p>
	<p>3.    Einen vertiefenden Blick auf ein aktuelles HR-Schwerpunktthema</p>
	<p><strong>1. Kandidatenprofile</strong></p>
	<p>Die sich erholende deutsche Wirtschaft fragt wieder<span id="more-815"></span> verst&#228;rkt nach Fach- und F&#252;hrungskr&#228;ften. Ein Blick auf die Website der SKP AG f&#252;hrt manchmal schon zum Ziel bei der Personalsuche.</p>
	<p>Stellvertretend f&#252;r eine Vielzahl von aussagef&#228;higen Kurzprofilen, die Sie &#252;ber unsere Klientensuchmaschine auf <a title="Kandidatenprofile der SKP AG" href="http://www.skp-ag.de/unsere-klienten-ihre-kandidaten" target="_blank">www.skp-ag.de/unsere-klienten-ihre-kandidaten</a> erreichen, finden Sie hier drei kurze Hinweise auf Kandidaten, die vielleicht f&#252;r Ihr Unternehmen interessant sind:</p>
	<p>System Engineer &#8211; Anwendungssysteme &#8211; - Klienten-ID: 88049 &#8211; <br />
Bereichsleiter Zentraleuropa Marketing &#038; Sales &#8211; Vertrieb &#8211; - Klienten-ID: 51834 &#8211; <br />
Leiter Entwicklung / Konstruktion &#8211; Produktentwicklung &#8211; - Klienten-ID: 38358 &#8211; <br />
Nutzen Sie diesen kostenlosen Service und lernen Sie unsere Klienten kennen: Geben Sie einfach obige ID im Suchfeld auf <a title="Kandidatenprofile der SKP AG" href="http://www.skp-ag.de/unsere-klienten-ihre-kandidaten" target="_blank">www.skp-ag.de/unsere-klienten-ihre-kandidaten</a> ein. Selbstverst&#228;ndlich k&#246;nnen Sie auch eigene Suchanfragen generieren, zum Beispiel zu Positionsbezeichnungen oder Arbeitsfeldern.</p>
	<p><strong>2. SKP-Veranstaltungen</strong></p>
	<p>SKP-M&#252;nchen: Monatliches Sollner Treffen – 28.07.2010<br />
An jedem letzten Mittwoch im Monat findet das sogenannte Sollner Treffen in der SKP-Niederlassung M&#252;nchen statt.<br />
<a title="Veranstaltung der SKP AG" href="http://www.skp-ag.de/veranstaltungen/veranstaltung-anzeigen/monatliches-sollner-treffen/" target="_blank">http://www.skp-ag.de/veranstaltungen/veranstaltung-anzeigen/monatliches-sollner-treffen/</a></p>
	<p><strong>3. Themenreihe</strong></p>
	<p>Fazit zur internationalen Reihe „CNI-Members report: The Crisis and its Impact on&#8230;“ &#8211; Krisenmanagement typisch englisch, d&#228;nisch, amerikanisch?</p>
	<p>Vor zwei Jahren brach die globale Finanzkrise aus und hatte fortan Medien, Menschen und Magnaten fest in ihrem Griff. Nun, da die Zeichen auf Entspannung stehen und die positiven Konjunkturprognosen f&#252;r Deutschland innerhalb der letzten Monate nach oben korrigiert werden mussten auf 2,1 Prozent Witschaftswachstum f&#252;r 2010, ist es Zeit, eine Art Fazit zu den Auswirkungen der Krise und ihrem l&#228;nderspezifischen Handling zu ziehen.</p>
	<p>Gab es in diesem Zusammenhang ein typisch englisches, d&#228;nisches oder amerikanisches Krisenmanagement, um nur einige L&#228;nder aus unserer internationalen Reihe zu nennen? Oder manifestieren sich vielmehr Parallelen, ja sogar eine Entwicklung hin zu einem standardisierten internationalen Handling von Wirtschaftskrisen in Zeiten fortschreitender Globalisierung?</p>
	<p>Dank der reports unserer CNI-Partner aus einem Querschnitt von L&#228;ndern des weltweiten Beratungsnetzwerkes der SKP AG (http://www.skp-ag.de/internationales-netzwerk-cni/) lassen sich folgende essentials im O-Ton hinsichtlich internationaler Abwehrma&#223;nahmen herausgreifen:</p>
	<p>Gegenma&#223;nahmen w&#228;hrend der Krise:</p>
	<p>Von Unternehmen<br />
<ul><br />
<li>Pay cuts, pay freeze</li><br />
<li>Downsize, reorganize or relocate</li><br />
<li>Temporary site closures</li><br />
<li>Temporary contracts</li><br />
<li>Part time employment</li><br />
<li>Outplacement</li><br />
<li>Elimination bonuses, cutbacks</li><br />
<li>Involuntary furloughs (unfreiwillige Urlaube), sabbaticals</li><br />
<li>Cut down on research and development (F&#038;E)</li><br />
</ul><br />
Vom Staat<br />
<ul><br />
<li>Strong emphasis (Gewichtung) on technology and innovation</li><br />
<li>Car scrappage/Abwrackpr&#228;mie (Automotive Sector)</li><br />
<li>Bail-outs/Rettungspl&#228;ne and emergency acquisitions (Financial Sector)</li><br />
<li>Increase personal income tax, additional taxes for state employees (Ireland)</li><br />
</ul><br />
Fazit:</p>
	<p>Hinsichtlich der Ausgangssituationen der einzelnen Staaten l&#228;sst sich folgendes feststellen: Vor allem dort, wo vers&#228;umt wurde, rechtzeitig in Zukunftstechnologien wie erneuerbare Energien oder Emissionsreduzierung zu investieren und eine starke Abh&#228;ngigkeit von einzelnen Wirtschaftss&#228;ulen bestand, hat die Krise besonders hart zugeschlagen.</p>
	<p>So hatte sich Spanien vorrangig auf die Bereiche Bauwesen, Tourismus und Produktionseinheiten multinationaler Unternehmen verlassen. Mit dem Einbrechen des Immobilienmarktes, dem Verlust von 5 Mio. Touristen in 2009 durch attraktivere Reiseziele und dem Abwandern ausl&#228;ndischer Unternehmenseinheiten stand Spanien vor einer nationalen Wirtschaftskatastrophe.</p>
	<p>Allen L&#228;ndern gemeinsam waren kaum vorhandene Bankenregularien, was zu einer nachhaltigen &#220;berhitzung insbesondere des Immobilienmarktes f&#252;hrte. Direkt betroffen davon waren hinsichtlich ihres Arbeitsplatzes &#252;berproportional viele Finanzmanager in den USA und England.</p>
	<p>In den &#252;brigen Branchen verdeutlicht sich dennoch eine neue HR-Strategie. Die Unternehmen r&#252;cken mehr und mehr vom Prinzip ´hire and fire´ ab und versuchen, ihr Personal durch Arbeitszeit&#252;berbr&#252;ckungsma&#223;nahmen zu halten – mal mehr, mal weniger vom Staat unterst&#252;tzt. Als ein erfolgreiches Beispiel in dieser Hinsicht nennt Clayton Glen, CNI-Partner in England, vor&#252;bergehende Werksschlie&#223;ungen von Honda, die im Einvernehmen mit den Arbeitnehmern durchgef&#252;hrt wurden. Gleichzeitig machten die Unternehmen verst&#228;rkt Gebrauch von der M&#246;glichkeit des Outplacements.</p>
	<p>Ein abschlie&#223;ender Blick auf die Zahlen Anfang 2010:</p>
	<p><a href="http://www.outplacement-news.de/wp-content/uploads/2010/07/Tabelle_NL_07_20101.png" rel="lightbox"><img class="size-full wp-image-817 alignnone" title="Wirtschaftsdaten befragter L&#228;nder" src="http://www.outplacement-news.de/wp-content/uploads/2010/07/Tabelle_NL_07_20101.png" alt="Wirtschaftsdaten befragter L&#228;nder" width="484" height="296" /></a><br />
<em>Quellen: Bundesagentur f&#252;r Arbeit, Ausw&#228;rtiges Amt, Statista, Eurostat (Statistisches Amt der EU)</em></p>
	<p><em>Die vollst&#228;ndige Reihe „CNI-Members report: The Crisis and its Impact on:…“ k&#246;nnen Sie auf unserem Fachinformationsblog <a title="Outplacement News" href="http://www.outplacement-news.de/" target="_blank">www.OutplacementNews.de</a>, unter der Rubrik <a title="Outplacement News, Kategorie Wissen" href="http://www.outplacement-news.de/category/wissen/" target="_blank">Wissen</a>, nachlesen.<br />
</em></p>

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		</item>
		<item>
		<title>Altersdiskriminierung –  Europ&#228;ischer Gerichtshof zwingt HR-Manager zum Umdenken</title>
		<link>http://www.outplacement-news.de/aktuelles/altersdiskriminierung-europaeischer-gerichtshof-zwingt-hr-manager-zum-umdenken/</link>
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		<pubDate>Fri, 23 Jul 2010 09:47:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>p.sauer-wolfgramm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Praxis]]></category>
		<category><![CDATA[Bundesarbeitsgericht]]></category>
		<category><![CDATA[Europäischer Gerichtshof]]></category>
		<category><![CDATA[Kündigungsfristen]]></category>
		<category><![CDATA[Personalabbau]]></category>

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		<description><![CDATA[Der europ&#228;ische Gerichtshof kippt das geltende deutsche Recht zu K&#252;ndigungsfristen bei j&#252;ngeren Besch&#228;ftigten. F&#252;r HR-Manager hei&#223;t das: Teilweise erheblich l&#228;ngere K&#252;ndigungsfristen und Vorsicht beim Personalabbau. Altersdiskriminierung steht unter scharfer Beobachtung und wird auf dem Arbeitsmarkt k&#252;nftig eine immer wichtigere Rolle spielen.Altersdiskriminierung! Das Urteil fiel deutlich aus. Das geltende deutsche Recht zur Berechnung von K&#252;ndigungsfristen sei [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p>Der europ&#228;ische Gerichtshof kippt das geltende deutsche Recht zu K&#252;ndigungsfristen bei j&#252;ngeren Besch&#228;ftigten. F&#252;r HR-Manager hei&#223;t das: Teilweise erheblich l&#228;ngere K&#252;ndigungsfristen und Vorsicht beim Personalabbau. Altersdiskriminierung steht unter scharfer Beobachtung und wird auf dem Arbeitsmarkt k&#252;nftig eine immer wichtigere Rolle spielen.<span id="more-743"></span>Altersdiskriminierung! Das Urteil fiel deutlich aus. Das geltende deutsche Recht zur Berechnung von K&#252;ndigungsfristen sei ung&#252;ltig, denn Diskriminierung aus Altersgr&#252;nden sei nach europ&#228;ischem Recht verboten. Konkret ging es den Richtern um Paragraph 622 im B&#252;rgerlichen Gesetzbuch, der die Dauer der K&#252;ndigungsfrist an die Besch&#228;ftigungsdauer koppelt. Laut ihm verl&#228;ngern sich die K&#252;ndigungsfristen in Deutschland in Abh&#228;ngigkeit von der Besch&#228;ftigungsdauer. Besch&#228;ftigungszeiten, die vor der Vollendung des 25. Lebensjahres liegen, bleiben bei der Berechnung aber unber&#252;cksichtigt. Genau in diesem Punkt sah der EuGH eine Diskriminierung wegen Alters und ordnete an: Die Vorschrift darf in Zukunft nicht mehr angewendet werden.</p>
	<p>HR-Manager m&#252;ssen in Zukunft umdenken, denn das Urteil hat Konsequenzen. Weil die l&#228;ngere Besch&#228;ftigungsdauer j&#252;ngerer Mitarbeiter nun voll ber&#252;cksichtigt werden muss, ergeben sich zum Teil erheblich l&#228;ngere K&#252;ndigungsfristen. Zum anderen aber zeigt die Entscheidung: Das Thema Altersdiskriminierung steht beim Europ&#228;ischen Gerichtshof unter versch&#228;rfter Beobachtung und spielt damit f&#252;r den Arbeitsmarkt der Zukunft eine bedeutende Rolle. Immer dann, wenn bei arbeitsrechtlichen Ma&#223;nahmen oder Leistungen eine Differenzierung nach dem Alter erfolgt, werden Anw&#228;lte, Gewerkschaften und Gerichte in Zukunft ganz genau hinschauen, ob es eine schl&#252;ssige Rechtfertigung f&#252;r diese Differenzierung gibt. Problematisch sind beispielsweise Gehaltsstufen in tarifvertraglichen Regelungen sowie tarifliche Unk&#252;ndbarkeitsregelungen, die meistens an ein bestimmtes Lebensalter sowie an die Ber&#252;cksichtigung einer l&#228;ngeren Betriebszugeh&#246;rigkeit ankn&#252;pfen. Ebenso k&#246;nnte auch die Sozialauswahl bei beabsichtigten betriebsbedingten K&#252;ndigungen gekippt werden, bei denen nach dem K&#252;ndigungsschutzgesetz das Alter neben der Dauer der Betriebszugeh&#246;rigkeit ber&#252;cksichtigt wird. Der Grund: Hier werden j&#252;ngere Arbeitnehmer zurzeit einmal unmittelbar (Alter) wie auch mittelbar (Betriebszugeh&#246;rigkeit) benachteiligt, weil ein h&#246;heres Alter nat&#252;rlich auch eine l&#228;ngere Betriebszugeh&#246;rigkeit erm&#246;glicht. Auf den Pr&#252;fstand d&#252;rften au&#223;erdem Regelungen in Sozialpl&#228;nen kommen, die bisher bei der Berechnung von Abfindungen sowohl die Betriebszugeh&#246;rigkeit als auch das Lebensalter ber&#252;cksichtigen. Zwar entschied das Bundesarbeitsgericht noch im Mai 2009, dass eine entsprechende Altersdifferenzierung in Sozialpl&#228;nen NICHT diskriminierend sei. Ob das Gericht allerdings nach dem Spruch des EuGH zuk&#252;nftig ebenso urteilen wird, bleibt zweifelhaft.</p>
	<p>Mein Rat lautet deshalb: HR-Manager sollten bei anstehenden Umstrukturierungen oder Personalabbauma&#223;nahmen vorsichtig sein, wenn Regelungen zur Anwendung kommen, die auf das Alter der Mitarbeiter abzielen, und die weitere Rechtsprechung zum Thema Altersdiskriminierung genau verfolgen. (Autor: Dr. Jochen Keilich)</p>

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		<title>Interview mit Alfred Jahnen, Berater bei der SKP AG in Stuttgart: Starke Partner im Ausland &#8211; CareerNet International</title>
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		<pubDate>Fri, 23 Jul 2010 09:11:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>p.sauer-wolfgramm</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Internationale Beratung]]></category>
		<category><![CDATA[Outplacement Ausland]]></category>

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		<description><![CDATA[Outplacementberatung rund um den Globus &#8211; &#220;ber das CareerNet International (CNI) ber&#228;t die SKP AG international aufgestellte Unternehmen in Metropolen auf allen Kontinenten und garantiert dabei weltweit die aus Deutschland bekannte, hohe Beratungsqualit&#228;t.  Alfred Jahnen, SKP-Berater in Stuttgart, berichtet, wie CNI in der Praxis funktioniert. Herr Jahnen, Sie sind Berater in Stuttgart. Warum ist CareerNet [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p>Outplacementberatung rund um den Globus &#8211; &#220;ber das CareerNet International (CNI) ber&#228;t die SKP AG international aufgestellte Unternehmen in Metropolen auf allen Kontinenten und garantiert dabei weltweit die aus Deutschland bekannte, hohe Beratungsqualit&#228;t.  Alfred Jahnen, SKP-Berater in Stuttgart, berichtet, wie CNI in der Praxis funktioniert. <strong><span id="more-732"></span></strong> Herr Jahnen, Sie sind Berater in Stuttgart. Warum ist CareerNet International so wichtig f&#252;r Ihre Kunden in Baden-W&#252;rttemberg?</p>
	<p>Viele unserer Kunden sind international t&#228;tig und besch&#228;ftigen Mitarbeiter im Ausland. Unsere Firmenkunden sind zu ca. 40% produzierende Unternehmen, insbesondere aus den Branchen Automotive sowie dem Maschinen- und Anlagenbau. Und wer im Ausland t&#228;tig ist, will auch im Ausland beraten werden. &#220;ber unser Kooperationsnetzwerk CNI haben wir schon f&#252;r viele von ihnen Karriere- und Outplacementberatungen im Ausland durchgef&#252;hrt.</p>
	<p><em>Wie komme ich zu solch einer Beratung &#252;ber CNI? </em></p>
	<p>Ganz einfach. F&#252;r das beauftragende Unternehmen ist es vom administrativen Aufwand her gleich, ob die Beratung in Deutschland oder im Ausland stattfindet. Nach der Kontaktaufnahme mit der SKP AG an den Beratungsstandorten in Deutschland erfolgt eine Benachrichtigung unseres CNI-Partners im Ausland. Der unterbreitet daraufhin ein Angebot an das Unternehmen. Die Beauftragung f&#252;r eine Outplacementberatung erfolgt dann direkt an den CNI-Partner.</p>
	<p>Bitte geben Sie uns doch einmal ein konkretes Beispiel aus der Praxis.</p>
	<p>Ein international aufgestellter Kunde hat im Rahmen einer Trennung mit dem Werksleiter in Indonesien eine Outplacementberatung vereinbart. Das Unternehmen nahm zun&#228;chst mit mir in Stuttgart Kontakt auf. Der deutsche Werksleiter wollte im S&#252;dasiatisch-Pazifischen Raum verbleiben und seine berufliche Entwicklung dort fortsetzen. Wir haben von Stuttgart aus unseren CNI-Partner „Donington Group“ eingeschaltet, der sofort Kontakt mit dem Klienten aufnahm, ein Informationsgespr&#228;ch vereinbarte und nur wenig sp&#228;ter mit der Beratung in Jakarta begann. Nur vier Monate sp&#228;ter zeigte die Beratung bereits Erfolg und der Werksleiter &#252;bernahm eine neue, ad&#228;quate T&#228;tigkeit.</p>
	<p><em>Worin sehen Sie den gr&#246;&#223;ten Vorteil von CNI? </em></p>
	<p>Unsere Auftraggeber sch&#228;tzen die unkomplizierte, verl&#228;ssliche Zusammenarbeit und Abwicklung. Sie m&#252;ssen sich nicht um die Suche nach einem qualifizierten Beratungspartner irgendwo in der Welt k&#252;mmern. Das alles erledigen wir. Und: Die Klienten k&#246;nnen ihre Beratung in der Regel in gr&#246;&#223;eren Metropolen der Welt vor Ort wahrnehmen. Das spart Zeit und Kosten.</p>
	<p>Wie stellen Sie sicher, dass die vielen CNI-Partner im Ausland die hohe Beratungsqualit&#228;t liefern, f&#252;r die die SKP AG in Deutschland bekannt ist?</p>
	<p>Der Inhaber der SKP AG, Uwe Kern, hat CareerNet International vor 15 Jahren gegr&#252;ndet und die Partnerschaften seitdem kontinuierlich weiterentwickelt. Alle Partner sind  ihm pers&#246;nlich bekannt und haben sich der seit mehr als 30 Jahren erfolgreichen SKP-Beratungsmethodik und -qualit&#228;t verpflichtet. Durch ein regelm&#228;&#223;iges Reporting sind wir au&#223;erdem stets &#252;ber den Stand, die Entwicklung und Erfolge in der Beratung informiert. Der Kontakt ist also sehr eng, fast so, als ob die Beratung bei uns vor Ort durchgef&#252;hrt wird. Am Ende k&#246;nnen wir so unsere international aufgestellten Kunden als kompetenter Beratungspartner rund um den Globus erfolgreich und verl&#228;sslich unterst&#252;tzen.</p>

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		<title>Top-Thema im Arbeitsmarkt 2.0  „Trennen trainieren“</title>
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		<pubDate>Fri, 23 Jul 2010 08:54:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>p.sauer-wolfgramm</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Arbeitsmarkt]]></category>
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		<category><![CDATA[Studie]]></category>
		<category><![CDATA[Trennung]]></category>
		<category><![CDATA[Trennungsmanagement]]></category>

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		<description><![CDATA[Eine Studie der Universit&#228;t Hamburg mit Unterst&#252;tzung der SKP AG zeigt: Die Wirtschaftskrise hat vielen Personalern bewusst gemacht, wie wichtig ein professionelles Trennungsmanagement ist. Die meisten Unternehmen f&#252;hlen sich in diesem Bereich noch nicht gut genug aufgestellt, wollen nachbessern und setzen dabei auf die Hilfe externer Berater.Es sind Zahlen, die es in sich haben. Mitten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p>Eine Studie der Universit&#228;t Hamburg mit Unterst&#252;tzung der SKP AG zeigt: Die Wirtschaftskrise hat vielen Personalern bewusst gemacht, wie wichtig ein professionelles Trennungsmanagement ist. Die meisten Unternehmen f&#252;hlen sich in diesem Bereich noch nicht gut genug aufgestellt, wollen nachbessern und setzen dabei auf die Hilfe externer Berater.<strong><span id="more-725"></span></strong>Es sind Zahlen, die es in sich haben. Mitten in der Wirtschaftskrise befragte die SKP AG ihre Kunden in  Zusammenarbeit mit der Universit&#228;t Hamburg (Lehrstuhl f&#252;r Personalwirtschaft) zur aktuellen Lage ihres Unternehmens und zum Trennungsmanagement. Das Ergebnis der Studie „Trennungsmanagement in Deutschland“: Die Wirtschaftskrise ist auch auf dem Arbeitsmarkt angekommen und zwingt die HR-Manager zum Handeln. 64 Prozent der Unternehmen mussten sich 2009 wegen der schlechten konjunkturellen Lage von Mitarbeitern trennen. Kein Wunder, dass f&#252;r 84 Prozent der Unternehmen Trennungsmanagement mittlerweile ein „Topthema“ ist, mit dem die obersten F&#252;hrungsebenen betraut werden. Weil er im Arbeitsmarkt 2.0 mit flexiblen Arbeitszeitmodellen und befristeten Arbeitsvertr&#228;gen eine gr&#246;&#223;ere und wichtigere Rolle spielen wird, streben 68 Prozent der Studienteilnehmer zuk&#252;nftig einen h&#246;heren Professionalisierungsgrad im Trennungsmanagement an.</p>
	<p>Wie aber trennen sich Unternehmen in Deutschland von ihren Mitarbeitern? Ist eine Vorgehensweise wie sie Ryan Bingham alias Georg Clooney  als Trennungsmanager im Hollywoodstreifen „Up in the Air“ vorlebt die Zukunft? Die Antwort lautet: Nein! 97 Prozent der Unternehmen kennen ihre soziale Verantwortung gegen&#252;ber ihren  Mitarbeitern und wolle diese auch wahrnehmen. Ist eine Trennung unausweichlich, wird deshalb versucht, diese so fair und konfliktfrei wie m&#246;glich zu gestalten. Outplacementma&#223;nahmen spielen hierbei eine bedeutende Rolle. So zahlen &#252;ber 95 Prozent der Unternehmen Abfindungen an betroffene Mitarbeiter, rund 46 Prozent bieten den Gehenden Bewerbungstrainings im Rahmen einer Outplacementberatung  oder eine Vermittlung an befreundete Unternehmen an. Fast 38 Prozent entscheiden sich f&#252;r Transferagentur- oder Transfergesellschaft. Hierbei, verrieten die HR-Manager der Universit&#228;t Hamburg, wird oft die Unterst&#252;tzung durch externe Profis gesucht. Diese haben einen gesunden Abstand zum Trennungsprozess im Unternehmen, k&#246;nnen so neutraler auftreten und eine professionelle Beratung gew&#228;hrleisten. Der finanzielle Aufwand f&#252;r Outplacementberatungen lohnt sich. So gab ein Gro&#223;teil der HR-Manager an, durch Outplacementberatungen indirekte Trennungskosten wie Produktivit&#228;tsausf&#228;lle bei verbleibenden Mitarbeitern oder kalkulatorische Kosten etwa durch arbeitsgerichtliche Auseinandersetzungen reduziert oder sogar ganz vermieden zu haben. Gleichzeitig wollen die Personalmanager mit Outplacementma&#223;nahmen f&#252;r entlassene Mitarbeiter die Motivation bei den im Betrieb verbleibenden Mitarbeitern erhalten (63 Prozent) und Verunsicherungen bei den Besch&#228;ftigten vermeiden (58 Prozent). Die Studie zeigt damit, wie wichtig es vielen HR-Managern bereits jetzt schon ist, das Image als verantwortungsbewusster Arbeitgeber zu pflegen und auszubauen.</p>
	<p>Lesen Sie die gesamte Auswertung der SKP AG zum Thema Trennungsmanagement auf <a title="SKP-Studie 2009" href="http://www.skp-ag.de/service-kontakt/studien/">www.skp-ag.de/service-kontakt/studien</a>. (Autor: Petra Rogge)</p>

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		<title>Demographischer Wandel &#8211; Wer jetzt nicht umsteuert, f&#228;hrt ins Abseits</title>
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		<pubDate>Tue, 13 Jul 2010 12:52:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>p.sauer-wolfgramm</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ohne Fachkr&#228;fte kann kein Unternehmen erfolgreich wirtschaften. Die Situation kann also bedrohlich werden, wenn auf dem Arbeitsmarkt in einigen Jahren Fachkr&#228;fte fehlen und sich die Belegschaft gleichzeitig aus Altersgr&#252;nden dezimiert. Fest steht: Der demografische Wandel ist kein Schreckgespenst, sondern Realit&#228;t. Wenn HR-Manager nicht jetzt mit zukunftsfesten Konzepten reagieren, gef&#228;hrden sie die Existenz des Unternehmens. Aus [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p><a href="http://www.outplacement-news.de/wp-content/uploads/2010/07/Fotolia_1842469_L.jpg" rel="lightbox"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-714" src="http://www.outplacement-news.de/wp-content/uploads/2010/07/Fotolia_1842469_L-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Ohne Fachkr&#228;fte kann kein Unternehmen erfolgreich wirtschaften. Die Situation kann also bedrohlich werden, wenn auf dem Arbeitsmarkt in einigen Jahren Fachkr&#228;fte fehlen und sich die Belegschaft gleichzeitig aus Altersgr&#252;nden dezimiert. Fest steht: Der demografische Wandel ist kein Schreckgespenst, sondern Realit&#228;t. Wenn HR-Manager nicht jetzt mit zukunftsfesten Konzepten reagieren, gef&#228;hrden sie die Existenz des Unternehmens. Aus vielen Gespr&#228;chen mit unseren Kunden und aus eigener Erfahrung wei&#223; ich: Viele HR-Abteilungen steuern bereits um und: reagieren mit einem ganzen Ma&#223;namenb&#252;ndel. Firmeneigene Kindergartenpl&#228;tze, ein aktives Gesundheitsmanagement, flexible, individualisierte Arbeitszeiten, Home-Office-L&#246;sungen u. &#196;.. Diese Ma&#223;nahmen sind bezogen auf die bestehende Belegschaft sicherlich hilfreich, l&#246;sen aber nicht das Grundsatzproblem des drohenden Arbeitskr&#228;ftemangels. Es gilt also, Reserven, d. h. nicht oder nicht mehr im Arbeitsprozess stehende Menschen, zu aktivieren. Wer kommt hierf&#252;r in Frage? Frauen und lebens&#228;ltere Menschen.<span id="more-710"></span>Unsere Wirtschaftswelt wird also weiblicher. Ein Gl&#252;ck, kann ich nur sagen! Die ausgepr&#228;gtere emotionale Kompetenz von Frauen hilft, die Logik gepr&#228;gten betrieblichen Sozialsysteme erfolgreicher zu gestalten. Der Mensch ist eben nicht nur linksgehirnh&#228;lftig, sondern ein &#252;berwiegend durch seine Gef&#252;hle gesteuertes Wesen. Hier wird Freude am Tun empfunden, hier stellt sich Zufriedenheit ein, hier k&#246;nnen Gl&#252;cksmomente, auch und gerade im betrieblichen Alltag entstehen.</p>
	<p>Ausbildung, Karrierewunsch und Familienleben sind die Antipoden, die zusammengebracht werden m&#252;ssen, die sich k&#252;nftig nicht mehr ausschlie&#223;en d&#252;rfen. Dies ist die wahre Herausforderung der Unternehmen – und der Gesellschaft. Elternteilzeit f&#252;r M&#228;nner oder auch einj&#228;hrige Sabaticals m&#252;ssen nicht nur m&#246;glich, sondern im gesellschaftlichen Rahmen gef&#246;rdert und neu bewertet werden. Ein Herabblicken auf die, die pausieren, muss sich umkehren in Bewunderung f&#252;r jene, die es wagen, aus dem Hamsterrad auszusteigen. Karriere muss trotz solcher Pausen m&#246;glich sein. Das ist – gerade f&#252;r kleinere Unternehmen – eine schier unl&#246;sbare Aufgabe, denn die zeitlich befristete Vakanz auf einer Position st&#246;rt den Betriebsablauf. Es bedarf also kreativer L&#246;sungen. Der Karrierewunsch von Frauen scheitert eben nicht an mangelnder weiblicher Durchsetzungskraft, sondern vor allem an den heute noch schwer zu vereinenden Anforderungen aus Familie und Beruf. Die F&#252;hrungskraft in Teilzeit ist f&#252;r viele Personalchefs und Linienvorgesetzte nicht denkbar – aber nur, weil niemand es ausprobiert. In Ihrem eigenen Interesse, liebe Leser, sind Sie gut beraten, hier kreativ und experimentell vorzugehen.</p>
	<p>Und nun die „Lebens&#228;lteren“: Unsere Gesellschaft und die Unternehmen werden es sich dauerhaft nicht leisten k&#246;nnen, Menschen nach einem sturen sozialversicherungsrechtlichen Plan mit 65 oder in ein paar Jahren mit 67 nach Hause zu schicken, von voller Leistung auf Null. Von vielen ersehnt – „Wenn ich erst einmal in Rente bin und ganz viel Zeit habe&#8230;“ – ist es dann in der Realit&#228;t doch vielfach kein Traum, sondern ein Albtraum. Die Lebenssinnfrage wird neu gestellt.</p>
	<p>Bereits heute gibt es Unternehmen, die mit altersgemischten Teams arbeiten. Erfahrungen k&#246;nnen hier im lebendigen Arbeitsprozess &#252;bertragen werden. Dies setzt ein hohes Ma&#223; an Offenheit auf beiden Seiten voraus. Nicht ohne weiteres ist der „Alte“ mit dem Vorandr&#228;ngen der „Jungen“ einverstanden, genauso wie der „Junge“ den Erfahrungen und Lebensweisheiten der „Alten“ kritisch gegen&#252;bersteht.  Was kann hier getan werden, um Aufgeschlossenheit auf beiden Seiten zu erreichen? Wie immer im Leben kommt es auf Bewusstheit und Bewusstmachung an. Wer das Thema als solches benennt und anerkennt, hat das Problem schon halb gel&#246;st. Die zweite H&#228;lfte der L&#246;sung: Den Jungen eigene Erfahrungen erm&#246;glichen, nicht nur das Nachmachen bereits vorhandener Ideen. Und: Erfolge und Misserfolge in ihren Ursachen analysieren und kritisch beleuchten, auf jeden Fall aber Erfolge dem zuschreiben, der sie im Wesentlichen generiert hat. Altersgemischte Teams sind ein Weg, um das im Unternehmen vorhandene Know-How f&#252;r die Zukunft zu retten. Mentoren-Programme und Patenschaften sind weitere.</p>
	<p>Ich pl&#228;diere f&#252;r ein individuelles Lebensarbeitszeitende, das gleitend gestaltet sein sollte. Ich kenne 70-j&#228;hrige Unternehmer mit einem hohen Ma&#223; an Tatkraft, Aktivit&#228;t und Ideen, die sie nach wie vor f&#252;r ihr Lebenswerk einsetzen. Dieses Ph&#228;nomen ist auch im Angestellten- bereich zu finden &#8211; nur nicht, wenn die Menschen mit 65 automatisch auf die Stra&#223;e gesetzt werden. Auch in dieser Zielgruppe geht es wieder um Flexibilisierung von Arbeitszeiten und Aufgaben, die sinn- und nutzenstiftend f&#252;r den Einzelnen wie f&#252;r das Unternehmen sind und deren Potenzial auf dem Altenteil zu verbrennen, wir uns Zukunft nicht mehr leisten k&#246;nnen.</p>
	<p>Uwe Kern</p>

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