Jul 13 2010

Arbeitsmarkt 2.0 – Der demographische Wandel diktiert die Bedingungen

Beitrag drucken Beitrag drucken Kategorie: Editorial p.sauer-wolfgramm @ 12:38

Es ist faszinierend zu beobachten, wie schnell sich der Themenfokus verschieben kann: Da sprachen eben noch alle über die Krise, Kurzarbeit und Personalabbau. Auf einmal aber scheint die Krise zumindest in Deutschland teilweise überwunden, und sofort tauchen die alten Themen wieder auf. An vorderster Stelle: der demographische Wandel.

Dass die geburtenschwachen Jahrgänge nicht ausreichen, um den Bedarf an Fach- und Führungskräften zu decken, ist statistisch belegt und allgemein anerkannt. Unternehmen haben längst ihre eigenen Alterspyramiden, an denen sie ganz genau ablesen können, wann der Fachkräftemangel einsetzt und sich gleichzeitig die eigene Belegschaft aus Altersgründen dezimiert. Das wird zwar erst in einigen Jahren der Fall sein. Die Zeitenwende am Arbeitsmarkt aber ist bereits jetzt unweigerlich eingeläutet. Verstärkt durch den Druck der Wirtschaftskrise und die Hartz-Reformen sind die HR-Manager in vielen Betrieben zum Handeln gezwungen. Der oft zitierte Arbeitsmarkt 2.0 ist damit längst Realität, Kurz- und Leiharbeiter, flexible Arbeitszeiten aber nur die eine Seite der Medaille. Für die HR-Manager stellen sich im Arbeitsmarkt der Zukunft viel weitergehende Fragen und bisher so nie da gewesene Herausforderungen. Wie schafft es ein Unternehmen, den Kampf um die künftige Mangelware Fachkraft zu gewinnen? Wie können altersgemischte Teams erfolgreich zusammenarbeiten? Welche Bedeutung hat Outplacement, wenn Spitzenkräfte verstärkt mit Zeitverträgen eingestellt werden? In der OutplacementNews 35 wollen wir Antworten auf diese Fragen geben und gemeinsam mit führenden HR-Managern und Personalberatern einen Blick werfen auf den Arbeitsmarkt 2.0.